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Die
Cornovcenburg und ihre Deckenbilder
Der Umbau der Burg, wie
wir sie heute kennen wurde mit Reychsbeschluß
am 29. Ostermond a.U. 119 begonnen und am 25. Brachmond a.U.
119 beendet.
An den Arbeiten beteiligten sich 17 Sassen des Reyches, 4
Bildhauer
und 1 Maler der Bundestheater, sowie 2 Elektriker.
Sperrholz und Styropor bilden das Grundmaterial der
architektonischen Einrichtung. Die Kosten betrugen ohne
Anrechnung einer beachtlichen Eigenleistung an Arbeit und
Materialien seitens der Sassenschaft RM (Schilling) 100.900.-,
die zur Hälfte vom Reychsschatz, zum anderen Teil durch
Spenden der Sassenschaft aufgebracht wurden.
Unser ehemaliger Rt Pinserl, Hofmaler, gestaltete die Burg als
Theaterkulisse, in der das schlaraffische Spiel abläuft und
malte die Deckenbilder, die den Ritterschlag, Singen
und Sagen und das Turney zum Inhalt haben. Sie sind in den
Ecken durch die 3 schlaraffischen Symbole gekennzeichnet: die
verschlungenen Hände versinn-bildlichen die Freundschaft (Tafel
Ritterschlag), die Minnesängerrose steht für Singen und
Sagen (Tafel Kunst) und die Sonne für Humor (Tafel
Turney). Kopien von Bildern der manessischen Handschrift
schmücken die kreisförmigen Darstellungen aus. Hier fehlen
natürlich auch die Minnesänger nicht, die das höfische
Rittertum begleitet haben.
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